Landtagsabgeordnete Doris Rauscher und Dr. Paul Wengert besuchen Stadtjugendring in Kempten

06. September 2017

Hausaufgaben für Politiker: bessere Finanzierung von Angeboten für Jugendliche und Familien Landtagsabgeordnete besuchen Stadtjugendring Kempten

Die beiden Landtagsabgeordneten Doris Rauscher und Dr. Paul Wengert informierten sich beim Kemptener Stadtjugendring über Unterstützungsangebote für Jugendliche und Familien. Rauscher, Familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, besuchte Kempten im Rahmen ihrer politischen Sommertour. Beim Stadtjugendring wurden die beiden Abgeordneten zusammen mit der Kemptener Stadträtin und Bundestagskandidatin Katharina Schrader von Franziska Limmer, stellvertretende Vorsitzende, und Sabine Fixmer, der stellvertretenden Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Projekte, über die vielfältigen Angebote des SJR informiert.

So ist der Kemptener Stadtjugendring nicht nur der Dachverband der Kemptener Jugendverbände, er bietet vielmehr allen Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges außerschulisches Freizeit- und Bildungsangebot. Er ist mit seinen Jugendzentren in den drei Kemptener Stadtteilen Bühl/Lindenberg, St. Mang und Thingers präsent und ist dort eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche. Gleichzeitig stellt der Stadtjugendring das Personal für die schulbezogene Jugendarbeit an den dortigen Mittelschulen, um auch an den Schulen die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Über die personelle Verknüpfung können die Jugendlichen von den Fachkräften sowohl im schulischen Umfeld als auch in der Freizeit kennen gelernt und unterstützt werden. An Hausaufgaben für die Landespolitik nehmen die beiden SPD-Abgeordneten eine bessere Finanzierung von schulischen Ganztagsangeboten und Probleme der Mitfinanzierung von Betreuung durch die Familien mit. Hier gibt es laut Stadtjugendring erheblichen Nachsteuerungsbedarf, damit gerade die Kinder und Jugendlichen, die besonders viel Unterstützung brauchen könnten, sie auch bekommen. Es gebe viele Familien, die ganz knapp oberhalb der staatlichen Zuschussgrenzen verdienen die deshalb leer ausgehen. Rauscher hob besonders die hervorragend organisierte Zusammenarbeit von schulischer und außerschulischer Jugendsozialarbeit in Kempten hervor: "Da könnten sich manche anderen Kommunen einiges abschauen. Hier in Kempten wird über den Tellerrand geblickt und stark auf Kooperation gesetzt. Das ist sehr effektiv und wirksam. Zugleich muss jedoch auch die Zahl der Stellen an den stets steigenden Bedarf angepasst werden." Der Allgäuer Landtagsabgeordnete Wengert ergänzte: "Das intensive Gespräch mit den beiden höchstkompetenten und engagierten Vertreterinnen des SJR bestätigt einmal mehr, dass wir mit unseren parlamentarischen jugendpolitischen Initiativen im Landtag richtigliegen."

Die gesamte Pressemitteilung als PDF zum Download gibt es hier:

Gespräch Stadtjugendring Kempten

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