Internet in Ostallgäu's Schulen ist nicht ausreichend

21. Juni 2018

Bei mehr als der Hälfte der Schulen im Ostallgäu stehen nur Internet-geschwindigkeiten von maximal 16 Mbit/s zur Verfügung. Diese Bandbreiten sind für Unterricht in digitalen Klassenzimmern viel zu gering, wie die Staatsregierung selbst einräumt. In einem Positionspapier des Bildungsministeriums (Seite 21, erster Absatz, PDF, 1,02 MB) heißt es, dass die verfügbare Internetbandbreite in Schulen „nicht weniger als 100 Mbit/s betragen“ sollte. Diese Forderung erfüllen im Ostallgäu gerade mal knapp 6 % der Schulen, wie die Antwort des Ministeriums auf eine bayernweite Anfrage der SPD-Landtagsfraktion ergibt.

Der Allgäuer SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert erklärt dazu: „Den Schülerinnen und Schülern muss digitale Souveränität vermittelt werden, sie müssen digitale Geräte bedienen, verstehen und sinnvolleinsetzen können. Und die Voraussetzung dafür ist das schnelle Internet an der Schule. “Außerdem brauchen die Schulen auch mehr Lehrerinnen und Lehrer, die in Bezug auf die Digitalisierung besonders geschult werden, wie Wengert betont.

Gesamte Pressemitteilung hier zum download: PM132018_Internet in Schulen im OAL (PDF, 154 kB)

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